Provinz Chaco – Wikipedia


Chaco ist eine Provinz im Norden von Argentinien. Die Hauptstadt der Provinz est Resistencia am Rio Paraná nahe der Stadt Corrientes.

La lettre G[[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Provinz grenzt im Norden an die Provinz Formosa, im Osten an die Provinz Corrientes und an Paraguay, im Süden an die Provinz Santa Fe, im Südwesten an die Provinz Santiago del Estero et im Nordwesten an die Provinz Salta.

Klima[[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Provinz liegt in dem Gran Chaco genannten Gebiet, das im Westen aus Trockenwald, im Osten aus Savanne besteht. Die Niederschläge nehmen von Ost nach West ab und sind auf das Sommerhalbjahr konzentriert, im Winter kommt es dagegen zu häufigen Dürreperioden.

Flore et faune[[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Chaco kommen Krokodile, Affen, Taranteln und eine Vielzahl von Schlangen, wie Boas, Anakondas und Klapperschlangen vor.

Bevölkerung[[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es leben gut eine Million Menschen in der Provinz Chaco. Die Bevölkerung ist dabei recht vielfältig. C’est leben hier viele Paraguayer und Spanier. Außerdem haben sich Mennoniten aus Russland, Deutschland und Kanada niedergelassen, die vor allem in der Landwirtschaft tätig sind.

Konzentriert ist die Bevölkerung auf die Südosthälfte der Provinz, insbesondere auf eine Achse, die etwa mit der National Route 81 zusammenfällt und auf der sich die zwei größten Städte Resistencia und Presidencia Roque Sáenz Peña befinden.

Wirtschaftliche Zentren[[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Résistance, die Provinzhauptstadt, Hafen, Industrie- und Handelszentrum, ca. 300 000 Einwohner
  • Présidence Roque Sáenz Peña, agrar-industrielles Zentrum westlich von Resistencia, ca. 90 000 Einwohner
  • Villa Angela, Landwirtschaftszentrum im Süden der Provinz, 40 000 Einwohner
  • Charata, Landwirtschaftszentrum im Westen der Provinz, 30 000 Einwohner
  • Juan José Castelli, schnell wachsende ehemalige landwirtschaftliche Kolonie im Nordwesten der Provinz, Ausgangspunkt für touristische Touren in den Urwald Impénétrable, 27 000 Einwohner.

Suis Ende des 19. Jahrhunderts gab est immer wieder Streitigkeiten zwischen Argentinien und Paraguay über die Zugehörigkeit des Chacos. Die heutige Provinz Chaco entstand im Jahr 1884 aus der Teilung des Territoriums Chaco in Chaco und Formosa. Erst am 8. août 1951 wurde das Territorium dann auch zur Provinz erhoben.

Provinz Chaco – Verwaltungsgliederung

Die Provinz setzt sich aus 25 Départements zusammen. Die letzte Gründung eines Départements erfolgte 1992 mit der Einrichtung des Départements Dos de Abril. Die Departments sind in der Regel klein. Ausnahmen bilden die Departments Almirante Brown, General Güemes und Libertador General San Martín, die zusammen beinahe 50 Prozent des Provinzterritoriums umfassen. Die Aufteilung der Provinz in Departments folgt argentinischen Gepflogenheiten, hat aber in der Provinz Chaco eher symbolischen Charakter, da sie weder eine eigene politische Verwaltung wählen noch gewählte Repräsentanten in das Provinzparlament senden.

Départements setzen sich aus Gemeinden (municipalités) zusammen, die sich einen Bürgermeister wählen. Die Gemeinden sind nach ihrer Einwohnerzahl in drei Kategorien eingeteilt. Gemeinden über 20,000 Einwohner gehören zur Kategorie 1, Gemeinden von 5,000 bis 20,000 Einwohner zur Kategorie 2 und Gemeinden bis 5,000 Einwohner zur Kategorie 3. Für einige Siedlungen, die die Kriterien zur Gemeindebebungung nicht erfüllen Délégations municipales geschaffen und sie unter die Verwaltung einer anderen Gemeinde gestellt. Die Gemeinden üben die Rechtsprechung über die urbanen wie ländlichen Gebiete ihres Territoriums aus. Sie umfassen zusammengenommen das gesamte Territorium der Provinz.

Die Provinzverfassung erkennt die Autonomie der Gemeinden an, aber bis Dezember 2006 hatte nur die Provinzhauptstadt Resistencia eine eigene Gemeindeverfassung verabschiedet.

Subtropische Landwirtschaft (Baumwolle, Tabak, Soja) et Agroindustrie dominieren den feuchten Osten der Provinz sowie die Region rund um Juan José Castelli. Ebenfalls ist die Forstwirtschaft von Bedeutung.




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